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Mit LINQ (Language Integrated Query) läutet Microsoft eine neues Zeitalter des Zugriffs auf externe Daten ein. LINQ to SQL beispielsweise ermöglicht den zugriff auf Daten des SQL Servers. Ab Version 3.0 enthält ERPConnect ebenfalls einen so genannten LINQ-Provider. LINQ to SAP ist also ein AddOn zum tradionellen ERPConnect.
Der folgende Code zeigt den Zugriff auf die SAP-Tabelle MAKT (Materialtexte). Die eigentliche Abfrage integriert sich in den Code. Das Ergebis wird mit Hilfe einer Schleife weiterverarbeitet. Im Gegensatz zu anderen Zugriffsarten bietet LINQ to SAP hundertprozentige Typsicherheit und volle Intellisense-Unterstützung.Der LINQ-to-SAP-Designer integrieren sich nahtlos in Visual Studio 2008.Neben Tabellenzugriffen unterstützt LINQ to SAP auch BAPIs. Das Code-Beispiel unten zeigt die Ausführung des Bausteins BAPI_EMPLOYEE_GETLIST, der unter Angabe eines Such-Terms eine Liste zurückgibt. Welche Parameter und Tabellen in der Funktion zur Verfügung stehen, wird im Designer definiert. So bleibt der Code übersichtlich; der Aufruf reduziert sich im besten Fall auf eine einzelne Zeile.Auch SAP-Queries aus den Transaktionen SQ01 und SQ02 eignen sich hervorragend für die Weiterverarbeitung per LINQ to SAP. Die Selektionsparameter können je nach Bedarf gefüllt werden, entweder statisch (also im Designer) oder dynamisch (im Code).Abschließend zeigt der folgende Ausschnitt den Zugriff auf BW-Objekte. Falls Query-Variablen vorhanden sind, können diese entweder direkt im LINQ-Code oder wieder statisch gefüllt werden. Es werden alle BW-Releases ab 3.0 unterstützt.